Hemo/Deadliness - Nachschlag
Da ja im Schurkenforum immer wieder Überlegungen kursieren, wie sich ein Hemo Rogue im PVE Raid Content schlägt und ob sich ein Hemo lohnt, hab ich letzte Woche mal den Selbstversuch gewagt (seit gestern Nacht bin ich wieder Combat Mace Rogue, dank Anubisath Warhammer).
Die Skillung war eine 20/0/31 Skillung, weil ich die Gelegenheit ergriffen habe, im PVP gleich mal Premed zu testen, ich Deadliness ohnehin mitnehmen wollte und somit die Wahl zwischen Coldblood und Premed hatte, was im Raid nicht wirklich viel ausmacht.
Mein primäres Benchmark war der Patchwork Fight, der diesmal allerdings etwas länger dauerte. Ich gehe aber davon aus, dass sich der DPS nicht massiv verschoben hätte, im Zweifel wäre eine BF Runde mehr mit einem Combat Build dringewesen.
In den Patchkill die Woche davor hatte ich mit gleichen Raidbuffs (TSA, BS, BoM, BoK und MdW) sowie Mungo und Wüstenknödeln einen DPS von ca 620 (in einzelnen nicht erfolgreichen Tries auch mal etwas mehr).
In der Folgewoche erzielte ich dann knapp 60 DPS weniger "dank" Hemoskillung. Sprich, ich lag zwischen 540-560 DPS mit dem Build. Zugestandenermaßen ist bei Maximierung der Ausnutzung des Ghostly Strike Cooldowns eventuell noch ein kleiner Zuwachs möglich. Aber, um ehrlich zu sein, wenn das mehr als 5-8 DPS sind, dann würde ich mich wirklich sehr wundern. Es dürfte auch jedem klar sein, dass dieser Schadensverlust nichtmals durch den Debuff aufgefangen wird.
Zugestandermaßen ist Patch der absolute Anti-Hemofight. Je mobiler der Kampf wird, desto mehr kommt man an die klassischen Combat Builds ran, weil man einfach noch etwas mehr Saft aus einer vollen Energieleiste rausquetscht. Aber andererseits fehlen in mobilen Kämpfen die Boostmöglichkeiten eines Combat Builds über AR/BF, die den DPS dann stärker erhöhen, als sie das im statischen Kampf tun.
Mein persönliches Fazit ist: der Build ist per se nicht schlecht. Aber er frißt halt leider, wie schon einmal ausgeführt Debuffslots. Im PVP ist grad Premed ein mehr als witziges Gimmick, dass auch einem Nichtdolchschurken einen lustigen Burst gegen Magier gibt. Abgesehen davon, ist die Kombination von Prep und ohnehin verkürzten CDs in den Battlegrounds ein Segen, keine Frage. Würde ich nur 20er Instanzen und PVP spielen, wäre dies mit leichten Modifikation der Build, den ich spielen würde.
3 Kommentare:
Der Boss heißt Patchwerk im Englischen.
hi netter blog den du da hast :D
mfg Bashtard (server un goro)
Hm, ich kann dir bei einem Punkt nicht ganz folgen:
Unter der Annahme das der Raid den Hemo Debuff innerhalb von 4 Sekunden aufbraucht (also nicht weggespammt wird von anderen Debuffs oder durch ein neuen Hemo-Debuff erneuert), kenn ich die "Faustregel" das der Raid duch dich (als einzigen Hemo Rogue (denn nur einer macht im Raid Sinn)) ca. 70-90DPS an Melee Damage mehr macht, den Du ruhig zu deiner DPS dazu addieren darfst. Bei 550DPS mit Hemo +70-90DPS die der Raid durch Dich mehr macht, liegst du theorethisch sogar über den 620DPS Deiner anderen Specc.
Sprich bei Deinem Gear wäre Hemo im Raid vertretbar und würde sogar Sinn machen, da der Gesamt-Raid-DPS dadurch steigt, auch wenn du nominell weniger Schaden machst.
Letzlich ist Hemo jedoch eine Art "Lebenseinstellung" die man entweder hat, oder eben nicht.
Ich selbst habe von 24 3 24, 21 0 30 und 20 0 31 quasi alle Hemo Varianten getestet bin aber zu dem Schluss gekommen, daß eine Dagger-Specc im Raid besser für mich ist (PVP mal außen vor, da rockt Hemo).
Fazit: Ab einem gewissen Gear-Stand und einer guten Mainhandwaffe (MSA, R14) hätte ich kein Problem ein Hemo-Rogue mit im Raid zu haben.
Wer jedoch mit MC/BWL Gear und nem CTS Hemo im Raid spielen will, sollte lieber gleich daheim bleiben.
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